10. Februar
New Year Same Bitch
41 Tage ist es alt das Jahr 2025.
Verändert hat sich leider nicht so viel. Schon wieder stehen Wahlplakate in der Stadt rum, die Carolabrücke ist weiterhin geschlossen und die geplanten Haushaltkürzungen im Sozial- und Kulturbereich stehen an. Das Alles (und noch viel mehr) verursacht unangenehme Gefühle und die Konsequenzen, die wir aushalten müssen, werden sich auswirken sowohl auf unser individuelles als auch gesellschaftliches Leben,
Manchmal fällt es schwer die Energie hochzuhalten. Vor allem wenn uns latent das Gefühl verfolgt, dass die Welt im Argen liegt und der eigene Handlungsspielraum eher unwirksam als wirksam empfunden wird.
Wenn das eigene Leben eh schon genug ist, wann sollen wir dann noch die Welt mitdenken?
Den eigenen Gefühlen Raum zu geben ist der erste Schritt sich aus seiner scheinbar gemütlichen Komfortzone zu bewegen.
Im heutigen Newsletter möchte ich, Marlen, der Traurigkeit Raum geben. Traurigkeit folgt meist auf ein Ereignis im Zusammenhang mit Verlusten oder dem Wissen etwas wird zu Ende gehen und ist verbunden mit einem Mangel an Energie. Der folgende Text basiert aus dem Buch „Klimagefühle“ von Lea Dohm und Mareike Schulze:
Die politische Entwicklung innerhalb Deutschlands und Europas, sowie die sozioökoligischen Auswirkungen der fortschreitenden Klimaveränderung auf unser individuelles wie auch kollektives Leben bedeuten oft auch ein Abschied von der Unbedarftheit, von der Vorstellung, dass es einfach immer so weitergehen könnte.
Es ist ein Abschied vom Kapitalismus und von den in seinem Zuge eingepflanzten Träumen. Ein Abschied von der Idee des ewigen Wachstums.
Es sind unzählige Abschiede. Hier nur ein kleiner Auszug: Ein Abschied von unserem Lieblingsurlaubsziel. Ein Abschied von der Idee, dass beruflicher Erfolg uns glücklich macht. Ein Abschied von einem unserer Lebensziele. Sogar der Abschied von einem Pseudosicherheit bietenden Patriarchat kann sich schmerzhaft anfühlen.
Buddha sagte: „Das Leben ist Leid und wir müssen uns von diesem Leid befreien.“
Seit Langem leben wir in der Illusion des Kapitalismus. Der beim genauen Hinschauen für wenige Menschen sehr dienlich ist, jedoch für die globale Mehrheitsgesellschaft bedeutet er Ausbeutung, Unterdrückung und ein ständiges Mangelgefühl.
Und wenn ich innerhalb des Landes schaue, in dem ich lebe und versuche zu wirken, sehe ich, dass es an der Zeit ist den Traum von Sicherheit und einem Staat, der uns schützt und absichert, aufzugeben. Zumindest in Teilen. Diese Ent-täuschung, also das aufgeben einer vorherigen Täuschung, ist sehr schmerzhaft, denn eine gesellschaftliche Veränderung berührt ganz zentral unsere Identität und unser Selbstbild.
Zu den derzeitigen Lebensrealitäten im Privaten, wie im Globalen hilft es zu wissen: „Nichts kommt aus dem Nichts.“
Die Ursachen der heute auftretenden “Phänomene” oder Krisen liegen in der Vergangenheit. Wir leben auf einer Bühne des Rassismus mit kolonialen Denk- und Verhaltensstrukturen. Wir sind das Bild gewohnt von Unterdrücker und Unterdrückten. Deswegen müssen auch schnell alle Grenzen geschlossen werden, damit wir wieder unsere täuschende Ruhe haben. Am besten wäre auch, wenn der Klimawandel Europa ausschließt. Die Winde umlenken, damit wir nicht gestört werden in unserem Leben. Damit wir, Europa, uns wieder stabilisieren können und gleichzeitig bleiben wir im Kapitalismus. Dieser erzeugt ein Gefühl von Mangel, der ständig gestillt werden möchte von außen. Daher agieren wir Europäer selber außerhalb unserer europäischen Grenzen. Logisch. Das haben wir schon immer so gemacht und machen das auch weiter so.
Der Yoga lässt ein Gefühl der Fülle entstehen, die aus dem Inneren kommt und nicht von außen gesättigt werden muss. Auch hier müssen wir aufpassen den Yoga nicht zum Produkt werden zu lassen.
Wir sollten uns darin üben unseren Gefühlen Raum zu geben. Das Fühlen und Wahrnehmen von Angst, Wut, Schuld, Traurigkeit, Neid ist ein erster Schritt aus der Ohnmacht, Starre, Resignation in Richtung Freude, Verbundenheit, Mut und Hoffnung, um Verantwortung zu übernehmen und ins Handeln zu kommen für eine generationsgerechte Zukunft.
6. Juni
Neuer Name – neues Design
Aus yogawaves wird yogawayv
Warum?
Maike Magnussen hat yogawaves 2009 in Dresden gegründet und angefangen Vinyasa Yoga zu unterrichten. Von Maike kommen der Name, das Logo, die Schrift und die Farbe. 2013 wurde aus dem Einzelunternehmen yogawaves eine GbR und ein neues Yogastudio entstand in der Dresdner Neustadt.
Maike entschied sich aus privaten Gründen 2016 in die Schweiz zu ziehen. Sie überließ Annette & Marlen den Namen yogawaves inklusive Design.
Nach 8 Jahren ist es für Marlen dran einen eigenen Namen und ein eigenes Logo entstehen zu lassen. Innerhalb des letzten Jahres ist etwas Neues entstanden. Aus yogawaves wird yogawayv – eine Kombination von Weg und Welle.
In Co-Kreation mit einer Artdirektorin entsteht das neue Markendesign von yogawayv.
Das Yogasystem mit seinen individuellen Erfahrungs- und Praxiswegen ermöglicht mit Hilfe der Philosophie, des Atems, der Bewegung und dem Innehalten eine friedliche innere Haltung, die zu einem kollektiven Miteinander und Zusammenhalt führen kann.
Die Wege sind nicht geradlinig, sondern es kommen immer wieder Wellen auf mit Ablenkungen, Hindernissen und Herausforderungen, die gemeistert werden dürfen mit Geschicklichkeit zum Wohle aller.
Das Design von yogawayv ist minimalistisch, klar, weich in der Farbigkeit, emotional, strahlt innere Ruhe aus und wirkt flexibel.
yogawavy – come as you are and workin.
Dein Vorteil an einem Abo bei Yogawayv?
Wenn du weißt, dass du mindestens 4 x im Monat kommst, kostet dich die einzelne Yogastunde 12,50 € (erm. 11,25 €). Ebenso bekommst du 10 % Rabatt bei den Massagen.
Möchtest du allerdings öfter kommen als 4 x im Monat, kannst du parallel auch eine 10er Karte laufen lassen mit unbegrenzter Laufzeit oder du entscheidest dich direkt für ein Abo mit 8 Besuchen pro Monat. In diesem Fall kostet dich die einzelne Yogastunde 10 € (erm. 9 €).
online Videos:
Session 05 VINYASA & YIN (1:19h)
Session 04 VINYASA (0:43 h)
Session 03 VINYASA (1:33 h)
Session 02 VINYASA (1:07 h)
Session 01 ASHTANGA 1. Serie gekürzt (1:20h)